Als Polsterer darfst du kreativ sein und deinen Vorstellungen freien Lauf lassen. Mit der notwendigen Kenntnis in den Bereichen Polstermöbel abschlagen, Bezüge entwickeln und schablonieren, Anzeichnen und Zuschneiden sowie Nähen der Bezüge und Polstern verschiedenster Polstermöbel, wirst du zu einem wahren Künstler, wenn es darum geht in einer Polsterei zu arbeiten. Erfahre hier, was du bei einer Ausbildung zum Polsterer lernst.

Der Beruf des Polsterers

Der Polsterer bepolstert und bezieht Möbel aller Art. Dabei arbeitest du mit unterschiedlichen Materialien, wie Leder, verschiedene Stoffe, Kunstleder oder Alcantara®. Aus unserem Alltag sind uns bereits viele Polstermöbel bekannt, wie bspw. Sofa, Couchgarnitur, Eckbank, Sessel, Stuhl oder Bürostuhl. Als Polsterer sorgst du nicht nur für den richtigen Komfort, damit es schön gemütlich wird, sondern auch für ein stimmiges, frisches und neues Aussehen der Polstermöbel.

Als Polsterer genießt du viel Gestaltungsspielraum. Du stellst Kissen, Hocker, Sessel, Stühle und Sofas her oder polsterst sie neu. Deine Aufgaben umfassen dabei weitgehend:

  • Polstermöbel abschlagen
  • Unterpolsterung anbringen und anschließender Schaumaufbau
  • Schablonen entwickeln bzw. erstellen
  • Schablonen auf Bezugsmaterial anzeichnen und Material zuschneiden
  • Bezüge nähen
  • Polstermöbel beziehen

Der kreative, künstlerische und handwerklich begabte Polsterer

Eine Woche als Polsterer bei königherz. So kann dein Tagesablauf aussehen:

Montag

Es soll ein antiker Sessel aufgepolstert und neu bezogen werden. Hierzu muss dieser erst einmal abgeschlagen werden. Das bedeutet, dass die alten Ziernägel, der alte Bezug und die Füllmaterialien entfernt werden. Dies klingt leichter als es ist, da du die Ziernägel und Tackernadeln, mit welchen der Bezug befestigt ist, alle einzeln entfernen musst. Hierbei musst du mit dem notwendigen Geschick vorgehen, um den Holzrahmen dabei nicht zu beschädigen.

Dann machst du dich an die Unterpolsterung, welche die Basis für den Schaumaufbau bildet.

Dienstag

Am nächsten Tag machst du dich an den neuen Bezug. Du trennst den alten Bezug auf und stellst anhand des alten Bezugs Schablonen aus Schablonenpappe her. Diese legst du auf das neue Bezugsmaterial auf und zeichnest die Schablonen an. Dann schneidest du das Material zu um anschließend den Bezug zu nähen.

Nun kann der Sessel bezogen werden, hierbei musst du darauf achten, dass der Bezug richtig sitzt, bevor du den Bezug an das Gestell des Sessels tackerst.

Zum Abschluss wird eine farblich passende Möbelborte angebracht, welche die Tackernadeln charmant versteckt.

Mittwoch

Der neu bezogene Sessel wird an den Kunden ausgeliefert.

Du beginnst ein neues Projekt: Du entwickelst und fertigst einen Pouf ganz nach den Wünschen des Kunden. Hierfür gehst du vorab in ein Gespräch mit dem Kunden um zu erfahren, was er sich wünscht und berätst ihn zur Umsetzung, den verwendeten Materialien und Stoffen.

Für die Umsetzung sammelst du Ideen und fertigst entsprechende Zeichnungen an. Dann machst du dich an den Bau des Gestells.

Donnerstag

Das gefertigte Gestell wird gepolstert. Hierbei ist es wichtig, die richtige Schaumqualität auszuwählen und den Schaum in die richtige Form zu bringen um ihn auf dem Gestell anzubringen. Für den Bezug entwickelst du Schablonen. Mit Hilfe eines Zuschnittplans ermittelst du die benötigte Menge an Bezugsmaterial. Auch hier zeichnest du die Schablonen auf dem Stoff an, schneidest ihn zu und nähst den Bezug mit den vom Kunden gewünschten Ziernähten.

Freitag

Du beziehst den Pouf und präsentierst ihn dem Kunden.


Die Ausbildung als Polsterer

Was wir dir während der Ausbildung vermitteln:

  • Umgang mit Werkzeugen: Nähmaschine, Druckluftnagler usw.
  • Arten der Polstermöbel
  • Maß- und formgerechte Gestaltung der Polstermöbel
  • Fertigungstechniken
  • Werkstoffe: Polstergestelle, Füllstoffe, Möbelstoffe, Leder
  • Kundenberatung und Grundlagen der Kommunikation mit Kunden

Einblicke in die Ausbildung bei königherz Polsterei und Sattlerei

Cheyenne und Erik geben dir hier einen Einblick in ihren Ausbildungsalltag:

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