Aus zerschlissenen Möbeln werden Schmuckstücke

Ein Bericht aus der Ludwigsburger Kreiszeitung.

In Zeiten plastikverseuchter Ozeane und zunehmender Umweltverschmutzung gilt es ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen gegen die schnelllebige Wegwerfgesellschaft und Ressourcenverschwendung mit dem Ziel, die konsumverklebten Augen für die Schönheit alter Gegenstände zu öffnen. Denn oft benötigen diese lediglich einen frischen Anstrich, um wieder in voller Pracht zu erstrahlen – oder im Fall von königherz, einen neuen Bezug.

Diese einzigartige Kombination aus ressourceneffizientem Arbeiten und hochwertiger Überarbeitung hat auch die Ludwigsburger Kreiszeitung auf königherz aufmerksam werden lassen.

Auszüge des Presseartikels der Ludwigsburger Kreiszeitung

Das Unternehmen muss nachhaltig arbeiten. Stoff-, Leder-, Vlies- und Schaumstoffreste werden erst getrennt, dann gelagert – auch wenn dieser Prozess Aufwand und Kosten verursacht. Aber: „Wir vermeiden so viel Müll“, sagt Puglisi.

Dabei geht es jedoch nicht ausschließlich darum, Müll zu vermeiden. Viel mehr steht ein ganzheitlicher und nachhaltiger Umgang mit den Materialien im Mittelpunkt.

„Leder- und Stoffreste spenden wir an Kindergärten und Schulen. So können die Kinder damit basteln und ein Gefühl für echte Materialien erlernen. Schaumstoff schicken wir zum Hersteller zurück, der daraus Flocken macht.“ Damit wiederum würden neue Produkte hergestellt, etwa Kissen befüllt.

Damit verfolgen die beiden Gründer Anissa Wiener und Lorenzo Puglisi ein klares Ziel: ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft zu setzen! Puglisi erklärt:

„Das nachhaltigste Möbel ist das, das nicht entsorgt, sondern neu bezogen wird“

Dabei handelt es sich nicht nur um ein bloßes Motto, sondern einen festen Bestandteil der königherz Philosophie.

„So sollte ein moderner Handwerksbetrieb geführt werden“, betont Puglisi. „Das Handwerk muss an Staub verlieren“, sagt Wiener. An ihrem Beruf fasziniere sie, „dass man einen Wert erschafft. Ein altes, zerschlissenes, unbequemes Möbel kommt in den Betrieb, und als Schmuckstück verlässt es ihn wieder.““

Dieser Funke wird auch an die Auszubildenden weitergegeben, in denen er dasselbe Feuer entfacht.

Das schätzt auch königherz-Azubi Carmen Schmelzer (20) an ihrer Arbeit: „Am Ende sieht man, was man gearbeitet hat.“ Ihr Lehrlingskollege Tom Frank (16) mag an seinem Job die „Genauigkeit, die Feinheiten, die Arbeit mit Naturprodukten“. Erik Schäfter (18) findet, dass der Beruf, den er lernt, „überhaupt nicht langweilig ist“.

Den gesamten Artikel finden Sie hier.


Über uns

Königherz setzt auf Qualität, Präzision und Leidenschaft. Mit dem höchsten Anspruch verwandeln wir Möbel in bequeme und stabile Sitzgelegenheiten.

  • 14 Mitarbeiter
  • Raum Stuttgart, Ludwigsburg & Bietigheim

Erfahren Sie mehr über unser Polsterei Arbeit und unsere Philosophie.

Von |2019-02-11T14:45:33+00:0010.Februar 2019|Presse|